Den Himmel ins Blaue lügen,
der Sonne zuzwinkern und den Ballon einfach loslassen und wieder einfangen.
Ich schwebe über den Wolken und schau euch zu, wie ihr seid, wie ihr tut.
Die Margeriten strahlen weiß zu mir und ich strahle zurück. Die Sonne, die neben mir tanzt, singt lauthals und ich singe mit.
Wir beide, wir sind unschlagbar.
Das Meer rauscht an mir vorbei und die Welt hört sich für einen Moment auf zu drehen. Denn, ich drehe mich, und singe um mich herum.
Die Farben zerfließen, als ich stehenbleibe. Und ich sehe, dass sich alles verändert. Die Farben glühen und ich glühe, denn ich gehör dazu.
Leene - 1. Feb, 22:51
Wieso denke ich manchmal, ein anderer Mensch ist besser als ich es bin?
Warum gebe ich mir solche Mühe gut zu sein?
Und...in was möchte ich gut sein?
Verloren in Gedanken, hänge ich der Welt nach.
Meine Augen füllen sich wiedereinmal, denn ich denke an sie und frage mich, ob sie noch immer ist.
Ist sie das, was ich vermute?
Und so hänge ich der Welt nach, laufe so weit mich meine Füße tragen, immer mit dem Gefühl, hinter euch zu sein.
Ich möchte genauso sein wie ihr, ich möchte alles andere vergessen.
Glücklich sein funktioniert doch so?
Und so hänge ich wiedereinmal der Welt hinterher und weine um sie.
Ich bedaure sie und ich bedaure mich.
Ich frage mich, wie präsent ist sie noch in seinem Kopf?
Wieso will ich sein wie sie? Wieso will niemand sein wie ich....
Und wiedereinmal hänge ich meinen Gedanken nach und renne um die Welt, versuche sie einzuholen.
Leene - 29. Jan, 23:30
So gebe ich es auf, glücklich zu sein.
Vertiefe mich in Musik, in meiner Welt,
in der alles grau ist.
Ich vermisse mein Lachen.
Dann gebe ich mich den Gefühlen hin-
Lebe dahin, laufe vorwärts.
So, als lebe ich nur...
dabei sitze ich nur meine Zeit ab,
friste mein Leben in Müdigkeit und dem Wunsch, etwas besser zu machen.
So werde ich leben. Allein.
Hoffnung soll sich nicht länger um mich kümmern.
Augen zu.
11.10.2009
Leene - 23. Nov, 00:37
"manchmal glaube ich,
ich stehe vor einem Scherbenhaufen.
Gerade, wenn alles komplett erschein
zerbricht es wieder.
So stehe ich vor den Splittern meines Lebens,
müde vom Kampf,
denke, das Klirren noch zu hören.
Betäubt, betrachtend stehe ich da,
und warte,
warte, dass der Moment endlich vorbei ist;
um das zerbrechliche Glas,
aus denen meine Träume sind, zu schonen."
Leene - 13. Nov, 23:47
- Weil die wundervolle, liebenswerte und tolle Nessi hier lebt
- weil man seinen soziologischen Tick ausleben kann
- weil man Freundschaften entstehen sieht
- weil man mit einem Mützentick nicht auffällt
- weil man ein Lächeln zurückbekommt
- weil man tanzen gehen kann, wenn man es will
- weil man niemals verloren geht, denn alle Wege führen nach Haus
- weil es an jeder Ecke einen anderen Geruch gibt
- weil es nur hier solche Abende wie heute geben kann, mit meiner Vanessa
- weil man allein sein kann, wenn man es möchte, auch wenn hier mehr als 3 millionen Menschen leben
- weil man nicht einsam sein muss, wenn man es nicht will
- weil man so schnell in ein Gespräch verwickelt wird
- weil man in Bahnen die schönsten Augenblicke erleben kann
- weil man hier immer flirten kann, wenn man es möchte
- weil man immer nach Hause kommt, es gibt Nachtbusse
weil für jeden etwas dabei ist
Und weil Vanessa hier lebt. Vor allem deswegen.
Du hast Recht. Würden wir miteinander schlafen, wir hätten DIE perfekte Beziehung.
Ich hab dich so wahnsinnig lieb!
Leene - 11. Nov, 23:31
Ruhend und schweigend sahen sie einander an.
Viele Gedanken füllen den Raum,
Worte schwirren stumm umher,
doch werden sie nie gehört.
Sie wussten, was sie wollten,
ihre Augen verrieten es.
Entflammt, sehnsüchtig, gierend.
Doch sie konnten sich nie berühren...
Eine verbotene Liebe, eine einsame Sehnsucht.
Schmerzlich leben sie sterbend vor sich hin.
In Gedanken vereint.
Leene - 8. Okt, 21:32
Ich fühle mich so stark und doch kann ich nicht stehen.
Ich möchte lauthals lachen, und doch kommt nur ein Flüstern.
Mein Lächeln vereist, meine Worte verstummen, da ich lausche, da ich fühle. Ich muss fühlen, denn sie sind weg...Trauer, sie ist fort. Freude, sie hat Urlaub. Ärger und Stolz spielen gerade gemeinsam Dame.
Alle sind weg und lassen mich allein mit der Leere.
Leere redet nicht viel mit mir. Und wenn sie es tut, dann schallt es fürchterlich. Es tut in den Ohren weh und deswegen sage ich lieber nichts. Aber Leere ist das ganz Recht, sie redet nicht gern.
Die Normalität nistet sich langsam ein. Leere und Normalität verstehen sich ganz gut.
Wenigstens gibt es keinen Streit.
Leene - 3. Sep, 19:40
Manchmal wünschst du dich nur zurück.
Manchmal denkst du, es geht nie vorbei.
Manchmal glaubst du an das Glück.
Im Zuge des Lebens gibt es für dich das, was du dir wünschst
und irgendwann wirst auch du Glücklich sein, ich glaube daran.
Und bis dahin, gedulde dich.
Sei stark, halte durch, ich helfe dir, stütze dich.
Denn du bist meine Sonne, du bist mein Part,
du hilfst mir und ich helfe dir.
Sei mein Fels,
sein meine Brandung.
Lächle’ für mich,
weine nicht um mich,
singe für mich
und sei deines Leben glücklicher fallender Stein,
der im Meer tief sinkt,
und sein Glück am Grunde findet.
Das Glück muss man nicht suchen,
es liegt vor dir
und wenn du aufhörst, es zu zertreten,
dann wirst du wieder lächeln können.
Manchmal muss man es nur erkennen.
Leene - 30. Jul, 22:46