Pause
Unsere Lippen berührten sich in der Zeit, in der alles so war, wie ich es ersehne.
Unsere Arme streiften einander, als es kein Chaos gab, als es so war, wie ich es will.
Unsere Stimmen trafen sich, als es aufgeräumt war, als es so war, wie ich es träume.
Doch Träume vergehen, Glück zerspringt.
Das Leben vergeht, eine Blume verwelkt.
Irgendwann werde ich den Weg weitergehen. Den Weg, der gerade so beängstigend ist, der Weg, der mich trägt. Doch jetzt, einen Moment lang, brauche ich eine Pause.
Nur eine Pause, kein Ende.
Unsere Arme streiften einander, als es kein Chaos gab, als es so war, wie ich es will.
Unsere Stimmen trafen sich, als es aufgeräumt war, als es so war, wie ich es träume.
Doch Träume vergehen, Glück zerspringt.
Das Leben vergeht, eine Blume verwelkt.
Irgendwann werde ich den Weg weitergehen. Den Weg, der gerade so beängstigend ist, der Weg, der mich trägt. Doch jetzt, einen Moment lang, brauche ich eine Pause.
Nur eine Pause, kein Ende.
Leene - 19. Apr, 20:52

Eine Pause kann auch das einatmen vor dem Endspurt sein ...
Zwei Vögel schwingen sich in die Luft hinauf,
zwei Rehe tollen in vollem Lauf,
zwei Menschen fühlen wie ihr Herz brennt,
alles gemeinsam, gleich und doch weit getrennt.
Zwei Sternschnuppen verglühen im Himmel der Nacht,
zwei Lagerfeuer werden Freude schreiend entfacht,
zwei Menschen spüren wie das Schicksal sie benennt,
alles gemeinsam, gleich und doch weit getrennt.
Verbindungen über Strecken und über Zeit,
unsichtbar und ungreifbar trotz Anwesenheit,
so unwirklich wirklich scheint dieses Band,
das sich von einem zu dem andern spannt.
Alles gemeinsam, wie aus einem Buch,
alles gleich, ein merkwürdig süßer Fluch,
so weit getrennt wie es irgend nur geht,
doch vereint sich da und hier so hoff ich ein zweisamer Weg.
(c) Poetikus